Rauchen

oder: Der Ausgleich zwischen Lust und Unlust

Beitragvon Momo » Sonntag 26. September 2004, 16:34

Zucker zaubert" hat doch die WERBUNG der Zuckerindustrie erfunden, dass aber rauchen schädlich ist, kommt definitiv nicht von der Tabakindustrie, oder


Ja und? Es geht um angeblich feststehendes Wissen. Noch heute wird Traubenzucker empfohlen, weil das angeblich so gesund ist. Und auf jeder Tabakschachtel steht, wie gefährlich das ist. Aber stimmt es deshalb? Darum ging es bei meinem Argument.

Die Seite zu der Neuen Medizin ist spannend, keine Frage! Aber... ist die Argumentation denn wirklich um so vieles Beweis-kräftiger als die der Schulmedizin??


Für mich ja, absolut logisch und nachvollziehbar.

Wie kann man denn erklären, das Nicht-Raucher auch Lungenkrebs bekommen??


Lungenkrebs ist laut Hamer ein Todesangstkonflikt. Das bekommen die meisten Krebspatienten erst nach ihrer Darm-, Brust- oder Leberkrebsdiagnose. Warum wohl?

Und wie erklärt man es denn, dass ich als EINZIGE in meiner Ursprungsfamilie übergewichtig und Diabetikerin geworden bin?


Auch dafür gibts eine Erklärung in der Neuen Medizin. Wenn Du die Seite so interessant findest, warum liest Du nicht erst mal bevor Du das fragst? :frag:

Und nu?! Was lehrt uns das alles? Vermutlich, dass wir Menschen ettliche Wehwechen bekommen können - und jeder das Seine, oder?


Was es mich lehrt habe ich ja schon geschrieben, lies Dir bitte mal den Text dieses Professors durch. Ist sehr aufschlussreich.
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Momo

Beitragvon sonne » Sonntag 26. September 2004, 16:39

Dein letzter Beitrag erschien, als ich meinen schrieb. Aber: so sehe ich es auch.
Von mir aus können wir sogar in frage stellen, ob die Bezeichungen, die die Schulmedizin für die genannten Krankheiten hat, zutreffend sind. Tatsache ist, diese Menschen fühlen sich nicht wohl, sie sind krank, und oft sterben sie auch. Ob an der Diagnose oder an allgemeine Lebensmüdigkeit, weiß ich nicht zu sagen. Eine Freundin von mir, Mutter von 2 Jungs (9 und 10 Jahre alt) stirb zur Zeit elendsten an Brustgeschwülste, die man inzwischen mit bloßem Auge sehen kann. Sie wollte bei der Diagnose (Bruskrebs) nichts medizinisches tun - fing stattdessen eine Psychotherapie an. Sie ist eine Anhängerin der Neuen Medizin....
Merke: sie hätte selbstverständlich genauso nach einer konventionellen Chemo elendsten sterben können, zumindest DAS scheint mir eindeutig.
LG SOnne
sonne
 

Gut, Momo

Beitragvon sonne » Sonntag 26. September 2004, 16:44

Touche :kotau: , ich werde die ganze Seite zu der Neuen Medizin aufmerksam lesen, bevor ich unnötig Fragen stellen ;-)
LG SOnne
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Re: Gut, Momo

Beitragvon Momo » Sonntag 26. September 2004, 17:57

sonne hat geschrieben:Touche :kotau: , ich werde die ganze Seite zu der Neuen Medizin aufmerksam lesen, bevor ich unnötig Fragen stellen ;-)
LG SOnne


Nee nee, so ist das nicht gemeint, aber ich finde Debatten dazu sehr anregend, schon deshalb fände ich es sehr gut, wenn der Debatiierklub etwa gleiches Infolevel hat.

Eine Freundin von mir, Mutter von 2 Jungs (9 und 10 Jahre alt) stirb zur Zeit elendsten an Brustgeschwülste, die man inzwischen mit bloßem Auge sehen kann. Sie wollte bei der Diagnose (Bruskrebs) nichts medizinisches tun - fing stattdessen eine Psychotherapie an. Sie ist eine Anhängerin der Neuen Medizin....


Das Problem ist, dass aufgrund des Totschweigens der NM momentan keine wirkliche Behandlung mit Hilfe dieser möglich ist. Es ist nämlich ein Irrglaube, dass man bei der NM keine Medikamente, keine OP oder sonstige Behandlungen braucht. Im Gegenteil. Hamer sagt immer wieder, wie wichtig gerade die therapeutische Begleitung durch einen Mediziner in den kritischen Phasen ist. Das wird von vielen gern unmter den Teppich gekehrt und etwas halb esoterisches daraus gemacht. Das ist es aber eben nicht, es ist wirklich naturwissenschaftlich.

Leider hat er die totale Paranoia was Verschwörungen usw. angeht - obwohl: Die hat er sich im Laufe seines Lebens auch wieder redlich verdient. :roll:
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Beitragvon sonne » Sonntag 26. September 2004, 18:59

Auch ich finde diese Debatten anregend - und wie Ihr hier wißt, lasse ich mich ausschließlich naturmezinisch behandeln, inklusive durch "abenteuerlich" anmutenden Methoden, wie die Clustermedizin, die mich schon viel Geld gekostet hat. Um zu verstehen, dass und wie sie funktioniert, habe ich übrigens damals angefangen, mich tiefer für die Quantenphysik zu interessieren.. bis ich irgendwann verstanden habe, das die Ayurveda-Medizin schon vor 3 tausend Jahren davon etwas verstand!!!
Denoch: ich könnte immer noch nicht mit voller Aufichtigkeit und Bestimmtheit sagen, was mit mir und meinem Geist passieren würde, wenn ich einmal Krebs bekommen sollte. Ich weiß, dass ich mir immer noch viel mehr Informtionen holen und den Kopf zerbrechen würde, wem/welcher Richtung ich mich in welcher Form für die Behandlung anvertrauen würde.
Die Theorie der Neuen Medizin ist in sich schlüssig und plausibel - aber das sind alle wissenschaftlich präsentierten Theorien mehr oder weniger... zumindest so lange jemandem auffällt, dass sie auf gefälschten Studien / falschen Anahmen basieren, oder ganz und gar Betrug sind, aus puren kommerziellen Gründen.
Alle Alternativ-"Päpste" haben für mich mich etwas pathetisches an sich. Sie sind Visionäre, meist ganz ehrliche Häute, aber doch pathetisch - leicht paranoid, wie Du schon sagstest. Ich kann es ihnen nicht verdanken, aber mich an EINE und einzige dieser Theorien binden mag ich auch nicht, sorry!
LG SOnne
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Beitragvon Momo » Sonntag 26. September 2004, 20:29

Noch was interessantes, ein Artikel der in Raum und Zeiterschienen ist.
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Beitragvon Leseratte » Sonntag 26. September 2004, 21:03

Hallo Momo,

danke für die interessanten Artikel, die Du zum Thema Neue Medizin und so eingestellt hast. In mir kommt immer wieder der Gedanke hoch, dass diese Artikel gut zu den Gedanken von Hahnemann und der Homöopathie passen. Er sagte, (wenn ich ihn richtig verstanden habe) dass viele Erkrankungen nicht von irgendwelchen äußeren Erregern ausgelöst worden seien, sondern von einer "Schwächung der Lebenskraft". Die Sache mit dem Konfliktschock scheint mir, auch im Hinblick auf die Diagnose durch CT, eine "logische" Erweiterung der These mit aktuellen Hilfsmitteln zu versuchen.
Irgendwie erinnert mich das auch an die Endobil - aus dem Gleichgewicht geraten, kommt es zum Versuch, auf anderem Wege die Bilanz auszugleichen....??? :frag:
(Aber vielleicht liege ich da auch total daneben. Ich habe noch nicht alle Beiträge zu Ende gelesen.)

lg die Leseratte
Ich bin nicht perfekt, und dafür muss ich mich nicht einmal anstrengen.
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@ Leseratte

Beitragvon Siggi99330 » Montag 27. September 2004, 08:12

da kann ich dir nur zustimmen - die Endobilgeschichte hat das Potential, um da sinnvolle Erklärungen zu liefern.

@ Momo

man kann Meinungen und Theorien haben wie man will (so schlecht finde ich die Neue M. übrigens gar nicht!). Am Ende, wenn jemand aber richtige Schmerzen hat, wird es ihm immer wieder kleinlaut zu den Pharmaka treiben. Gerade bei Sonnes Beispiel Gicht und einem richtigen Anfall nach dem Weihnachts-Exzess habe ich schon starke Männer heulen sehen. Deshalb bin ich gerade dabei ein neues starkes Schmerzmittel dafür mit in den Markt einzuführen. :zuwink:

MFG siggi
Siggi99330
 

Beitragvon Momo » Montag 27. September 2004, 10:26

@Siggi

Niemand macht Dir die Schmerzmittel streitig, auch und gerade Hamer nicht. Was er nicht will ist lediglich Morphium. Sein Dilemma ist ja, dass viele glauben, die NM könne auf Medikamente verzichten. So ist es nicht.

Natürlich aber braucht es die aber in wesentlich geringerer Auswahl und Anzahl. 8)

@Leseratte

Naja, grob betrachtet stimmt das schon. Im Gegensatz zu Siggis Endobil ist die NM aber absolut handfest. Also - die Endobil leuchtet mir zwar auch ein - ist in meinen Augen aber nicht wissenschaftlich untersetzt. Da fehlen einfach zuviele Zahlen, Fakten und Tests.

Wenn Siggi damit an einer Uni diverse Fälle beweisen müsste, hätte er ein Problem. So weit ist er nämlich noch nicht. Hamer dagegen schon. Seine Erklärung ist absolut waserfest untersetzt. Deshalb ja auch weigert sich die Uni Tübingen bis heute, sich mit der NM auseinanderzusetzen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf...
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Beitragvon sonne » Montag 27. September 2004, 10:31

Als in den 30-ern Jahren des 20. Jahrhunderts in England die Ärzte gestreikt haben, gaben es in der Zeit 40% !!! weniger Todesfälle.
sonne
 

Momo

Beitragvon sonne » Montag 27. September 2004, 10:54

Je aufmerksamer ich die von Dir gestellten Artikel zur Neuen Medizin lese, desto mehr erinnrn sie mich an Ayurveda. Kennst Du die Bücher von Dr. Deepak Chopra zu der Entstehung von Krankheiten und deren Heilung?
LG SOnne
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Beitragvon Carnivor » Mittwoch 29. September 2004, 10:32

Momo, ich glaube, mein Weltbild geht auch eher in diese Richtung... Alle, die ich persönlich kenne und die der Krebs erwischt hat, waren Leute, die Apothekerhefte lesen und dann sofort alle Symptome jeder beschriebenen Krankheit haben und ewig mit den Sprüchen unterwegs waren "ich geh mal zum Arzt, ich glaube, ich habe das und jenes..." Ein Freund dagegen wurde auch vom Krebs ereilt, man gab ihm noch ein halbes Jahr im besten Fall. Es war aber erst Sommer, und er sagte, ich will aber noch einen Frühling erleben, alles andere sei ihm wurscht. In die Selbsthilfegruppe ging er ein einziges Mal, das gegeseitige Ausheulen war ihm zu blöd. Er verweigerte die Chemo und vertraute einfach auf seinen nächsten Frühling. Und im Frühling gings ihm schon viel besser - der Krebs (eine normalerweise absolut tödliche Form) verschwand vollständig ohne Behandlung, inzwischen hat er gut 30 weitere Frühlinge erlebt, kerngesund. :kotau:
Viele Krankheiten und besonders Krebs "funktionieren" wohl so; Krebs ist ja so eine Art Bürgerkrieg im eigenen Körper, Zelle gegen Zelle, Revolution, da nützt wohl keine reaktionäre Politik, sondern man muss ein Parlament bilden, eine Verfassung konstituieren und rasch zur Republik werden. Oder soo...
Und was das Rauchen anbelangt: mir wärs auch recht es wär nicht ungesund... Ich mach mir mehr Gedanken über die finanziellen als die gesundheitlichen Schäden, bei mir selbst. Und es gibt eine Grenze, wo ich mich nicht mehr wohl fühle, dann rauch ich zuviel und aus Stress - da hilft heftiges Rationieren ab dem nächsten Tag und alles ist wieder im Lot.
Übrigens, Rauch konserviert, wieso nocht auch den menschlichen Körper... meine Grosstante, Kettenraucherin von Jugend an (allerdings mit Raucherbein...) wurde locker weit über 90, während Generationen von Meerschweinchen in der verqualmten Wohnung erstickten. :mrgreen: :sick:
Liebe Grüsse, die Carnivorin
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Beitragvon Elisabeth » Mittwoch 29. September 2004, 11:09

Naja, aber es ist beim Rauchen doch nicht nur der Krebs...

Ein guter Freund von mir raucht seit 30 Jahren jeden Tag drei Schachteln Roth Händle ohne Filter, mindestens, und wird damit auch nicht aufhören.

Und jeden morgen hustet er erst einmal zwei Stunden, bekommt keine Luft etc.

Ein anderer Freund, der ist nun tot, hat das gleiche gemacht. Irgendwie dachten sie, er hätte was am Herzen, es wurde ein Herzkatheter gelegt, dabei sich irgendwie verschnipselt, dann war er erst recht krank, aber letztendlich gestorben ist er eher an der Lunge, er hatte wohl ein Emphysem usw.

Beide haben/hatten dazu noch Asthma, was aber auch erst mit den Jahren kam, und mit dem Rauchen zusammenhängt, oder nicht?

Hängt vielleicht auch von der sonstigen Veranlagung ab.
Beide trinken/tranken und laufen/liefen auch sonst durch die Gegend wie ein aufgeklapptes Rasiermesser. Durch den Streß mit der Atemnot werden sie auch sehr leicht ungerecht und agressiv.

Ich rauche ja selber wie ein Schlot, aber bei dem Freund wärs mir schon sehr lieb, wenn er beides, rauchen und trinken sein lassen könnte, denn die Leber ist ja auch sehr grenzwertig.
Aber es geht wohl einfach nicht.

LG
elisabeth
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Re: Rauchen

Beitragvon Nelchen » Donnerstag 19. April 2012, 14:27

bei mir hat ANgst geholfen....

ich hab geraucht päckchen täglich.....leben ohne zigarette nicht vorstellbar.....

hab 15 jahre geraucht......

da starb nachbarin 40 jahre mit 2 kleinen kinder auf krebs

das hat mich aus bahn geworfen und hab sofort it rauchen aufgehört -ich hatte 30 päckchen zigaretten zu hause -diese psychische hilfe musste ich haben....

ich hab mich nicht gezwungen zum aufhören

ich habe mir immer gesagt wenn du nicht kannst -dann rauche einen

das hat geholfen ....nach 3 monaten hab die zigaretten verschenkt

aber hab 20 kg zugenommen

udn dann hab ich angefangen zum abnehmen

eine last nach anderen
Nelchen
 

Re: Rauchen

Beitragvon Gazelfe » Montag 3. September 2012, 19:32

Das ist ,wie ALLES ,eine Sache des Willens.
Ich rauchte seit meinem 15. Lebenjahr.Zum Schluß
3-4 Schachteln von den West oder Benson 100.TÄGLICH.
Ich habe dann von jetzt auf nun aufgehört.Nach 45 J. strammen Rauchens.
Klar,daß meine rechte Hand zuerst immer permanent nach
(nicht mehr vorhandenen) Zigarettenschachteln angelte,
Die Phase dauerte fast 4 Wochen aber dann war es überstanden.
Ich rieche es heute noch gerne,wenn jemand raucht.

Ich habe 2005 aufgehört und bin bis heute NIE wieder in Versuchung gekommen.
Nur Mut,
Gazelfe.
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