Neues Jahr - Neues Gewicht?

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Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Kendra » Donnerstag 18. Januar 2018, 02:29

Hallo Zusammen,

bin ganz neu hier, aber schon länger fleissige Leserin (Alter 43, Gewicht 106,3kg) Eurer Beiträge, die teilweise sehr motivierend sind.

Vorweg: Ich habe mit der Kur begonnen, möchte hier meine Erfahrungen mit Euch teilen, und erzähle euch zunächst etwas über mich, bzw was mich hierher geführt hat:

Ich trage schon lange viel Übergewicht mit mir herum, seit ca. 20 Jahren habe ich stolze 30 und mehr Kilos mehr dazugeschlemmt, die ab und zu durch Diäten, WW, FDH etc. kurzfristig etwas weniger wurden, aber dann kontinuierlich schön wieder auf die Hüften zurückkamen.

Ich bin keine Naschkatze im Sinne von Schoki und andere Leckereien, bin einfach ein Vielesser und vor allem haben es mir Kohlenhydrate in Form von Stückchen, Brötchen, Kuchen angetan. Gäbe es keine Bäckereien mit lockenden Düften, wäre ich bestimmt schlank, weil viel zu faul mir sowas selbst zu backen..
Und noch dazu bin ich eine Stress-Esserin, dh. bei 2-3 monatiger Vielarbeit im Büro neige ich dazu aus Zeitmangel mir schnell und schmutzig ungesunde große Portionen von Fertigfutter reinzuschaufeln inkl. Chips und wahllosen süßen Getränken.

Ich muss dazu sagen, dass ich zum Glück vor ca. 10 Jahren den Spaß am Sport und Tanzen für mich entdeckt habe. Wenn ich nicht 2x die Woche diesen Ausgleich hätte, würde der Stress mich depressiv machen und ich hätte dazu noch das doppelte an Kilos drauf. So hält sich das Übergewicht wenigstens ein bisschen in einem gleichbleibenden Rahmen.

Wenn ich dann aber mal wieder eine stressfreie Phase mit viel Zeit habe, wird mir bewusst wieviel schlimmen Kram ich mir antue und dann werde ich wieder wachgerüttelt und versuche mich gesünder zu ernähren.

Zwischen den Jahren hat sich die Stressphase im Job und das viele Schlemmen an Weihnachten gerächt und mir mal wieder ein megaschlechtes Gewissen verschafft, so dass es mich gepackt hat, und ich wieder anfing im Internet nach diversen Möglichkeiten der Ernährungsumstellung mit Gewichtsverlust und -erhalt zu suchen. Und so stieß ich auf die HCG-Adipositas-Kur.

Habe das Buch von Matthias verschlungen, mir aber - angespornt durch seine tollen und offenen Selbsterfahrungen und Berichte/Ratschläge etc. - dann die Vitalstoffe etc. bestellt, und bin jetzt gestartet.

Seit letztem Wochenende mache ich die Kur, bin im 3. Tag der strengen Diätphase und schon jetzt hellauf begeistert.

Mir geht es ja in erster Linie nicht darum eine sagenhafte Unmenge an Gewicht in kürzester Zeit zu verlieren, sondern es hinzukriegen mein Denken in Bezug auf gesunde Ernährung zu sensibilisieren, mir das Zubereiten von kalorienarmen aber ausgewogenen Mahlzeiten im Alltag zur Gewohnheit zu machen, so dass ich später auch in den Stressphasen nur noch zu dieser Weise der Ernährung greife. Quasi aus dem FF schnell und einfach ein leckeres Gericht zubereiten, vorkochen für die hektische Arbeitszeit im Büro, und gesund durch diese Stressphasen zu kommen, ohne in alte Muster zu verfallen, die da heissen: Schnell, ungesund und am besten schon fertig ausm Discounter.

Selbstverständlich wäre ein Gewichtsverlust von zumindest 10 kg ein Traum, denn schon lange ging es für mich auf der Waage nicht mehr nach unten, und das absolut verlockende war ja daran, dass man sich angeblich nicht quält und Hunger leidet. DAS ist tatsächlich der erste Effekt den ich merke, nämlich das Wegbleiben von Gelüsten/Hunger/Heisshungerattacken, und das macht mich geradezu euphorisch da dranzubleiben, und die Diätphase auch möglichst lange durchzuhalten.

Nach 2 Ladetagen und dem heute 3. Diättag sind jetzt 1,5 kg runter, was mich auch schon sehr aufmuntert und ich sitze im Büro und denke mir den ganzen Tag "Wow ist das klasse keinen Hunger zu haben und nicht die ganze Zeit daran denken zu müssen WAS ESSE/NASCHE ICH JETZT???

Ich möchte meinen Weg der Kur mit Euch teilen, und hier regelmäßig berichten, wie es mir damit ergeht. Und natürlich eure Tipps/Kommentare zu lesen und mich mit Euch auszutauschen, falls Euch etwas dazu bewegt mir zu schreiben.

Was ich noch klasse finde ist der relativ leicht einzuhaltende rote Faden an den ich mich klammern kann, also klar zu wissen, was darf ich essen, wieviel und wann soll ich welche Vitalstoffe/Globuli etc. nehmen. Ich glaube ich brauche diese strenge Vorgabe, um mir den Tag zu strukturieren - und nicht wie zb bei WW einfach nur mit Tipps und guten Empfehlungen in die Welt des Alltags entlassen zu werden, nach dem Motto in einer Woche sehen wir uns auf der Waage wieder, strengen Sie sich mal an...
Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: das WW-Konzept ist gut und nachvollziehbar, aber meines Erachtens nur wirksam mit viel eigenem Zutun und großer Disziplin. Bin nach 6 Monaten aus WW raus mit 6kg weniger, dafür hatte ich sie danach aber schnell wieder drauf weil ich einfach das "wenige" Essen nicht aushalten konnte, und damit verbunden die ständige Lust auf MEHR Nahrung und größeren Portionen weil immer latentes Hungergefühle mich plagten.

Ich will auch mal ein großes Kompliment an Euch raussenden, wie toll ihr schreibt, wie offen und ehrlich ihr berichtet, wieviel ihr für Euch tut und erreicht, und dadurch Leute wie mich motiviert es auch zu versuchen. Top und DANKE!

Dann sag ich erstmal Ciao und bis bald an dieser Stelle wieder.

Kendra
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Möwe15 » Donnerstag 18. Januar 2018, 11:55

Hallo Kendra!
:welcome: hier bei uns im Forum!
Ist das nicht toll, wie es funktioniert? Und wie gut man sich ohne Zucker fühlt?
Ich finde es immer noch super, daß man keinen Heißhunger hat und daß man so viel Zeit hat, da man nicht ständig über Essen nachdenken muss!
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und ich bin sicher, daß du lange durchhälSt. Aus meinen 21 Tagen sind über drei Monate geworden!
:thumright:
Alles Gute,
Möwe

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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon moviestar » Donnerstag 18. Januar 2018, 16:29

:welcome: Kendra!!!
Der Anfang ist gemacht!!! Was motiviert mehr als so ein Start???
Eine ganz tolle Zeit und einen guten Austausch wünsche ich dir!!!
Ich habe die Kur letztes Jahr sogar ein halbes Jahr gemacht!
Also nur Mut und weg mit den überflüssigen Kilos!!! :laola:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Tyra » Donnerstag 18. Januar 2018, 18:03

:welcome: Kendra
ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und viel Spaß hier im Forum! :flower:
Mein Weg zum Wunschgewicht
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Kendra » Freitag 19. Januar 2018, 14:49

Hallihallo zurück an Möve, moviestar und Tyra, :laola:

MERCI VIELMALS für Eure ganz lieben Willkommensgrüße, Eure motivierenden Antworten, ich freue mich riesig darüber! :sunny:
Und ein großes DANKESCHÖN dass Ihr meinem laaaaaaaannnnnngggeeeeeen Text folgt, leider kann ich mich oft schlecht kurz fassen, aber ich arbeite daran..

Und übrigens ist mir was peinlich aber ich schreibs trotzdem: Ich bin mit der Bedienung des Forum nicht so vertraut, mache das zum 1. Mal und hab mich gefragt, wo der "Antworten" Button hier ist. Selbst das einfachste finde ich nicht, oh man ich Depp :rofl:
Aber wenn ich das richtig sehe, schreibt man einach seine Antwort nicht speziell auf einen Beitrag sondern tippt seine Antwort einfach hier rein und spricht im Begrüßungstext den an, dem man antworten möchte - und alle lesen mit. Hab ich das richtig kapiert? Sorry für meine Unwissenheit.. Bin halt ein richtiger Frischling.

Ich schaute mir natürlich gleich Eure Profile und Beiträge an und selbstverständlich stehe ich voller Ehrfurcht vor Euren tollen Ergebnissen und dem was ihr schon erreicht habt.
DAS BEEINDRUCKT SEHR, MOTIVIERT und ich sage: RESPEKT Euch allen !!! :kotau:

So das musste mal gesagt werden :thumright:

Bis gleich im nächsten Erfahrungsbericht meiner Diätphase.

Ganz liebe Grüße,
KENDRA :zuwink:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Kendra » Freitag 19. Januar 2018, 15:14

Weiter gehts mit dem Erfahrungsbericht:
Bin jetzt in Tag 5 der Diät, und da ich Teilzeit arbeite und 3 Tage WE habe, bin ich jetzt gespannt wie es mir mit der Ernährung in meiner freien Zeit geht.
Im Büro funktioniert es minimalistisch, dh. ich bereite mir meist nur Quark/Obst/Gemüse vor und esse das zwischendurch kalt, morgens ein Grissini und Kaffee und mittags gehe ich in die Kantine und esse Salat.
Das ist "leicht" aber nicht befriedigend, mir fehlt da die Zeit zum Kochen eines leckeren Fleischgerichts mit warmem Gemüse. Das will ich mir für die 3 Wochenend-Tage vornehmen, und zwar die Rezepte aus Matzes Buch probieren und mehr genießen.

Wie liefs bisher?
Kopfweh ja, aber ich führe das teilweise auch auf den Stress im Büro zurück, musste zum Glück keine Tablette nehmen und habe dann meist was getrunken, Wasser oder Kaffee, oder eben zum Gemüse gegriffen, dann war der Kopfschmerz aushaltbar.
Nach wie vor finde ich es hilfreich zu wissen, wann man was einnehmen soll und das gibt mir Struktur, also Globuli, Vitamine etc.
Klar zähle ich die Kalorien jetzt noch sehr genau, muss schließlich die Kontrolle behalten und denke später bekommt man ein besseres Gefühl dafür was wieviel hat.

Die Waage und das Maßband kommen morgens zur Anwendung, auch wenn ich das lassen sollte, ich weiss.. Ich mache übrigens weiter Sport, aber in Maßen, und bin mir bewusst dass man auf der Waage dann evtl. keine Abnahme sieht, aber das Maßband lügt nicht und insgesamt fühle ich mich gut, ohne Hunger, höchsten bisschen Gelüste auf Brötchen oder Brot. Bin abends etwas schlapp, aber man futtert sich nicht mehr so voll wie sonst und das gibt einem ein Gefühl der "Leichtigkeit".

Ich bin natürlich noch sehr motiviert, weil am Anfang, und darum auch gut gelaunt, freue mich über jedes Gramm das weg ist, und bin stolz dass ich noch keine negativen Gedanken zu der Diät hatte oder Beschwerden oder Gedanken an Abbruch weil man es nicht schaffen könnte.
Gebe zu ich war superskeptisch, daher die 2 Wochen Zeit, in denen ich alles genau gelesen habe, Erfahrungen/Aussagen im Internet, aber am Ende denke ich, was soll denn schlimmes dabei sein, wenn man Globuli zu sich nimmt?
Manche Leute glauben da gar nicht dran und sagen "das hat doch gar keine Wirkung", andererseits ist eine Bekannte von mir Naturheilpraktikerin die sogar ihren Haustieren Globuli gibt und damit Wehwehchen wegbekommt.

Und Versuch macht klug. Also denke ich mir: Einfach machen und möglichst lange durchhalten, man kann ja nur belohnt werden.

Heute stehe ich bei 3kg Abnahme seit dem Start vor 7 Tagen inkl. Ladetagen. Das kann sich doch sehen lassen und freut mich.

Aber wie gesagt, eher langsam und genau lernen wie man sich gesund ernährt, dann kommt das Gewicht von alleine runter mit der Zeit.

Also bis ganz bald wieder und DANKE dass Ihr meinem Geschreibsel folgt.
Gleich lese ich bei Euch weiter
KENDRA :winke:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon moviestar » Freitag 19. Januar 2018, 15:18

Einfach auf Antworten klicken, schreiben was du gerade möchtest und dann unten auf absenden gehen.
Wirst dich schon einfinden.
Wenn du jemanden privat anschreiben willst musst du das über PN machen, ich glaube das geht im persönlichen Bereich..., muss aber auch erst gucken.
Öffentlich kannst du es natürlich auch über die jeweiligen Tagebücher machen.
Wird schon werden! :thumright:
Dann erst mal weiterhin gutes reduzieren!!! :zuwink:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Mamadick » Sonntag 21. Januar 2018, 11:05

Von mir auch ein herzliches :welcome: hier. Es freut mich, dass es schon so gut bei dir vorwärts geht. Weiter so. :partyhaha: :partyhaha: :partyhaha:
Liebe Grüße Anja


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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Kendra » Sonntag 21. Januar 2018, 11:24

Hi Anja, vielen Dank für Deine liebe Begrüßung hier im Forum und vor allem die Ermunterung dranzubleiben. :sunny:
Bei mir gings in den letzten Tagen eher gemischt weiter, aber dazu gleich mehr..
1000 Grüße zurück :kuss:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Kendra » Sonntag 21. Januar 2018, 12:24

Neues von mir:

Themen die mich beschäftigen: Essen in Gesellschaft / Verdauung / Stillstand Diva

Wäre dankbar für Eure Meinungen/Gedanken/Erfahrungen dazu.

Die letzten Tage daheim, hab ja immer langes Wochenende, fiel mir die Diät eher schwerer als im Büro. Hab ja gesagt, ich hab mehr Zeit sich was leckeres und anspruchsvolleres zuzubereiten, also denke ich viel mehr übers Essen nach, und konzentriere mich viel mehr drauf als in der hektik des Arbeitens.
Kommt hinzu dass mein Freund auch zufällig mit mir frei hatte (Schichtdienstler) und wir eigentlich immer gerne ausgiebig zusammen frühstücken, was jetzt bei mir eher kurz ausfällt, bzw. fehlt mir noch die Phantasie wie ich mein Frühstück in die Länge ziehen könnte, ohne nur mit dem Kaffeepot dazusitzen.

Klar schnibbel ich Gemüse, rühre mir Quark an, esse auch ein Ei mit, aber er hat einfach länger was von seinen 2 Brötchen mit Ei, Saft und und und..
Das fällt mir eh schwer, wenn er jetzt immer was anderes isst als ich, egal bei welcher Mahlzeit. Einzig das Fleisch und Gemüse wäre gleich, aber schon Beilage und Soße kommt ja bei ihm dazu,
das ich mir wegsparen muss, und zugegeben schaue ich dann doch neidisch auf sein Essen, was sich in leckerer Soße suhlt und einfach Fett als Geschmackträger hat.

Euch scheint es in den Berichten die ich lese, nicht viel auszumachen, vor allem wenn ihr Kinder habt und der Familie im Grunde immer was anderes auf die Teller zaubert als Euch selbst, da kommt ihr quasi nicht dran vorbei. Fällt Euch das nicht schwer? Klar könnte ich (kinderlos) sagen, da wir "nur" zu zweit sind, kochen und essen wir ab jetzt für ne Zeit jeder für sich, damit es mich nicht aus meinem Konzept bringt oder gar verführt was von seinem Essen zu naschen, aber wenn wir beide schon zur gleichen Zeit dann frei haben, wäre das getrennte Kochen&Essen doch auf Dauer etwas "asozial" :rofl:

In jedem Fall würde es mir wahrscheinlich leichter fallen wenn ich nur für mich wäre und im Kühlschrank nur "meine" Zutaten säßen statt die verführerischen Dinge des anderen. Was solls da muss ich durch, und schließlich liebe ich ja das gemeinsame Essen, da wir durch seinen Schichtdienst eh wenig Freizeit zusammen haben.

Und die zweite Schwierigkeit war tatsächlich am gestrigen Samstag das Weggehen mit meiner Schwester, waren im Kabarret wo es eigentlich dazugehört sich Wein und versch. Häppchen von der Verkaufstheke mit an den Tisch zu nehmen und zu genießen während man der Show zuguckt. Naja ich hab mich nicht zurückgehalten und habe dann mit Käsewürfeln und Oliven und einem Glas Wein gesündigt, was ja gar nicht erlaubt ist. Zwar kleine Portion und kleines Glas aber dennoch plagt mich mein Gewissen heute. (Schäm)

Das einzige was mich etwas beruhigt ist dass ich Sport mache und mir dabei einen abschwitze, in der Hoffnung dass es meine Sünde etwas ausgleicht.

Am Freitag hab ich noch alles befolgt und mich tapfer geschlagen, obwohl es schwerer als sonst fiel, Samstag dann abends gesündigt, und heute (Sonntag morgen) dafür erstmal nur mit ner Tomate in den Tag gestartet,
und später Spinat/Hähnchenbrust und ggf. als Nachtisch abends etwas Quark mit Grapefruit, hab ich gestern schon vorbereitet.. :mjam:

Zuletzt noch ein mir etwas peinliches Thema, bitte entschuldigt.. :oops: aber der Stoffwechsel soll ja weiter auf Touren bleiben, und ich merke mit jedem Tag der dazukommt, wird irgendwie mein Darm träger, und behält alles für sich.
Dazu muss ich ausholen: Leide schon immer eher an Verstopfung, aber dann habe ich Caricol entdeckt, ein Papayaextrakt auf natürlicher Basis, das mir bei täglicher Einnahme auch verhilft Stuhlgang ohne Schmerzen zu haben - sorry für die Ausführlichkeit, es beschäftigt mich aber und ich würde gerne von Euch wissen, wie es Euch mit dieser Ernährungsform und diesem Thema geht.

Mag sein dass es psychologisch ist, aber ich hab den Eindruck wenn man so ganz ohne Fett Mahlzeiten zu sich nimmt, alles am Ende weniger "flutscht". Ist aber nur mein persönliches Bauchgefühl, hat mit der wissenschaftlichen Realität nix zu tun, da könnte mir wahrscheinlich jetzt jeder Arzt sagen dass das Quatsch ist. Ich nehme ja brav auch diese Darmreinigungs-Pulver, die Matze im Buch empfohlen hat, jetzt auch parallel zur Diät, aber dazu muss man ja Unmengen trinken, damit das einen eben nicht verstopft.

Jetzt bin ich nur jeden 2x Tag gegangen, und alles war verhärtet, wie früher. Hmmm, das kann doch nicht gut sein, denk ich mir, und noch mehr trinken als 2-3 Liter am Tag wird mir echt zuviel.
Wie geht es Euch damit und was macht ihr, damit das "flutscht". Denn in meiner Vorstellung (naiv gedacht) funktioniert das mit dem Gewichtsverlust, der Ausschwemmung von Giften etc, und der gesunden Verwertung der Lebensmittel doch nur dann, wenn das was oben reinkommt auch recht schnell und in normaler Konsistenz wieder unten rauskommt. Und sobald das stagniert kann es auch keine Abnahme geben. Davor habe ich ein bisschen Bammel, da ich ja zur Vorstopfung neige. :cry:

Noch dazu kommt, dass ich seit Freitag Stillstand auf der Waage habe, aber gut sag ich mir, Du machst Sport und der Körper muss sich erst umstellen, plus ich habe insgesamt das Gefühl, dass sich was gutes tut und wie gesagt das Maßband lügt nicht, da ist der Umfang kleiner geworden an Bauch und Hüfte.

Wahrscheinlich habe ich mit dem obigen Thema jetzt eh alle noch Lesenden aus meinen Berichten hier verjagt :rofl: :sorry:
Aber wenn wir schon von Ernährung sprechen, dann kann man das Thema glaube ich nicht ausklammern..

Bericht für heute fertig, lasse mich nicht runterziehen von kleiner Verfehlung und Stillstand auf Diva, sondern mache munter und motiviert weiter, schließlich müssen alte Gewohnheiten abgeschafft werden und da sind Rückfälle vorprogrammiert, bevor man sich umstellt und irgendwann vielleicht nicht mehr in alte Muster verfällt.

Viele Grüße und mal sehen ob jemand antwortet, oder ich alle verschreckt habe :hide:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon moviestar » Sonntag 21. Januar 2018, 15:33

Ja Kendra..., alles nicht so einfach...
Thema Gesellschaft ist immer schwierig... 100%ig konform geht da meist nicht. Dann hast du durch den Käse und die Oliven halt mehr Fett zu dir genommen..., nicht schlimm, immerhin keine übermäßigen KH! Wenn ich in der Kur bin sehe ich auch zu bei solchen Veranstaltungen wenigstens low carb zu essen. Viel hilft auch vorher zu Hause zu essen, dann kriegst du gar nicht son hunger...
Und wenn du eine gewisse Zeit standhaft geblieben bist verschwinden die Gelüste schon...
Und wenns dann so ist, Popo zusammen kneifen und weiter gehts. Dann dauerts halt nur länger...
Thema Frühstück..., fällt mir am WE mit der Familie auch schwer..., habe mittlerweile leckeres EW Brot und EW Brötchen gebacken die ich dann esse während der Rest die Bäcker Brötchen futtert... genauso gibts hier gleich Kuchen..., ist am WE schon mal so. Habe mir letztens HK Muffins gemacht und für heute nen low carb Kuchen. Alles passend. Du wirst deinen Weg finden! Ganz sicher!
Verdauung, puh, ich hab kein Patentrezept, habe damit keine Probleme... was ist denn mit den natürlichen Hilfen wie 1/2 Glas warmes Leitungswasser oder so... tut mir leid...
Stillstand..., müssen wir alle durch, auch mal ein plus in Kauf nehmen, das ist meist nur Wasser..., nicht entmutigen lassen und munter weiter machen, das minus kommt! Ganz sicher!!!
Wenn es dir zu viel Stress macht gehe nur alle paar Tage auf die Waage..., wenn du das aushälst..., ich persönlich kann es nicht..., brauche das täglich... und abends gehe ich manchmal auch noch drauf... bekloppt, ich weiß..., aber ist halt so... :hide:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Kendra » Sonntag 21. Januar 2018, 19:35

Hi moviestar,
danke vielmals für Deine aufmunternden Worte und Deine Einschätzungen zu meinen Themen. Du hast so recht. Alles halb so schlimm, hauptsache dranbleiben, sich weiter gedanken machen wie man den Situationen aus dem Weg geht oder sich vorbereitet, um durchzuhalten und nicht vom Weg abzuweichen - super Deine Empfehlung zu dem Eiweisbrot und -brötchen aus eigener Produktion.

Ich hab nochmal in mich reingehört, weil ich dieses Gefühl des "versagens gleich zu beginn" loswerden wollte, und nachdem ich mir heute viel mehr Wasser als sonst reingekippt hab (gg. verstopfung) und auch einfach auf nur erlaubte Lebensmittel gegangen bin, habe ich mir noch dazu folgende positive Gedanken gemacht:
Ja, ich bin zwar noch am Anfang und hab jetzt 1x nicht komplett alles befolgt, aber bin grundsätzlich auf dem richtigen weg, setze mich damit auseinander und möchte mein Ziel umzustellen und abzunehmen ja weiter fest im Auge behalten, weil ich glaube dass es mit den Globuli gelingen kann.
Ab Morgen sind ja auch wieder 4 Tage Bürozeit angesagt, da fällt es mir eh leichter mich dran zu halten.
Wenn ich drüber nachdenke hab ich es bestimmt schon seit langem nicht durchgehalten kohnlenhydratreduziert zu essen, und jetzt gleich eine Woche lang, und es geht mir gut dabei, klar bis auf ein paar Gelüste und schlapp-fühl-Phasen.
Das mit dem täglichen Wiegen werd ich mir wohl nicht abgewöhnen können :Oooooch: aber wenigstens nur 1x morgens, dafür habe ich mir ein erreichbares Ziel von 10kg gesetzt, und nicht gleich 30 oder mehr, was mir im moment eh unerreichbar erscheint.
10 wären schon ein Traum und wenn man sich halbwegs dran hält ist es auch realistisch zu schaffen, somit will ich mich gar nicht stressen und weiterdenken, sondern erstmal darauf hinarbeiten.
Mein Freund unterstützt mich sehr, das ist ebenfalls hilfreich und gibt Kraft, und ich habe auch einer meine sehr guten Freundinnen von meiner Kur erzählt und sie motiviert mich ebenfalls, bzw ist natürlich Feuer und Flamme wenn was klappt bei mir, dann würde sie damit auch beginnen. Sie ist normalgewichtig, bekommt aber ihren Schwangerschaft Restbauch nicht weg und ist daher auf der Suche nach was hilfreichem.

Und ich merke je mehr man sich damit beschäftigt, auch was wieviel Kalorien hat, und welche Mengen man nehmen kann, fühle ich mich immer sicherer bei der Umsetzung. Früher konnte ich mir nicht vorstellen, wieviel zB. 100g Hähnchenbrust ist, jetzt benutz ich die Küchenwage für alles und bekomme ein Gefühl für die Mengen. Das hilft bestimmt, um es in den künftigen Alltag einzubauen, egal wie stressig der dann vielleicht ist, weil man wieder viel um die Ohren hat oder auf Arbeit wieder eine Hektische Phase ist.

Und ich bin auch ein kleines bisschen stolz auf mich, dass ich das hier ernst nehme und vielleicht nicht nach einem kleinen Ausrutscher sage "ach hat doch eh alles keinen zweck, halte ich eh nicht durch, ab zu alten gewohnheiten". :thumright:

Also besten Dank für Deine Nachricht, auch an alle Leser meines Berichts, tut gut zu wissen, dass es da draussen, bzw. hier bei uns drinnen Gleichgesinnte und Mitkämpfer gibt :laola:

Mein Motto für heute nach 1 Woche und 3kg Gesamt-Abnahme mit 3 Tage Stillstand lautet: Der Anfang ist gemacht, hauptsache weiter dranbleiben. So auch an Euch alle hier im Forum:
Getreu Bob dem Baumeister "JA WIR SCHAFFEN DAS!" :rofl: :partyhaha: :partyhaha: :partyhaha:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Danielswife2010 » Montag 22. Januar 2018, 14:09

Hi Kendra,
Und herzlich :welcome:
Bin auch neu hier.... Tag 67. :zuwink:
Ich nehme jeden morgen einen Teelöffel Flohsamenschalen in den Eiweisshake.... das ist für much super.
Habe azch eine Familie zubekochen.... die haben aber gefälligst das zu essen was der Kochzubereitet.
Heute hab ich Puten-paprika-geschnetzeltes gemacht.... für die Männer mit Vollkornnudeln und ich hab Zucchinispagetti dazu gehabt.
Mein schnellfutschessen ist..... ich mache mir Sonntags immer Salatsosse auf vorrat und hole mir abgepackten Salat und einPäckchen Putenbrust, oder gekochtes Ei oder Tunfisch.....
Süss.... Apfel kleinschnibbeln in die Micro und Quarck mit Zimt drüber.... lecker..... :mjam:
Oder ganz mega schnell für den Notfall.... eiweisshake..,..

Wünsch dir einen super schmelz und wieder eine gnädige Diva :zuwink:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Kendra » Freitag 26. Januar 2018, 14:10

Liebe Danielswife,
vielen Dank für Deine tollen Tipps und die Aufmunterung! :kuss: Freue mich riesig darüber. Du, hast nen Tip für den Eiweis-Shake? Woher hast Du den, Apotheke/Sportstudio/Discounter bzw. welche Marke würdest Du empfehlen und wie mischst Du den an, nur Pulver ins Wasser? Ich suche so ein bisschen was für den Frühstück-Ersatz unter der Woche vorm Job. Apfel oder Grissino ist mir da ein bisschen wenig..
Dir ebenfalls weiterhin alles gute, Durchhaltevermögen und viel Erfolg bei der Transformation :thumright:
Grüßlis von mir :zuwink:
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Re: Neues Jahr - Neues Gewicht?

Beitragvon Kendra » Freitag 26. Januar 2018, 15:06

Hallo Ihr Lieben!

Heute mein Bericht der letzten Tage: WAS LIEF GUT, WAS LIEF SCHIEF..

Ich war NICHT schreibfaul, sondern kam vor lauter Arbeit einfach nicht dazu und freu mich heute hier wieder berichten zu können :hops:

Es sind jetzt 5-6 weitere Diätphasen-Tage vergangen, begonnen habe ich ja am 15. Januar 2018.
Ich fühle mich gut, aber in den letzten tagen gab es natürlich Hochs und Tiefs - hier meine Erfahrungen in Stichpunkten:

Eher schwer und negativ war (Achtung, bitte unten auch das positive durchlesen) :hide::

- Leider schaffe ich während der Bürozeit nicht so regelmäßig zu trinken, und hole das morgens und abends nach, das find ich nicht so prickelnd
- Ich neige ja eher zur Verstopfung, also bin ich sehr hinterher, mir da Mittelchen zu suchen, habe mir Sauerkraut geholt und esse davon immer so 3-4 Esslöffel pro Tag abends zu meiner Mahlzeit, schmeckt igitt! :kotz:
- Auf Arbeit fehlt mir ab dem Mittagessen bis späten Nachmittag oft die Zeit zwischendurch was zu essen, das führt zu einer zu langen Durststrecke bis ich abends wieder was esse, ist bestimmt nicht gut. Ich bereite mir schon Sachen vor wie Obstquark, aber nehme das meist wieder mit heim, einfach aus Zeitmangel. Das nervt, weil dann das Loch im Magen zu groß wird. Werde versuchen das zu ändern.
- Gelüste auf simple Kohlenhydrate wie "Jetzt mal ein Brötchen mit Butter" oder auf Kuchen kommen so alle 2 Tage am Nachmittag bzw. auch morgens wenn ich zur Arbeit fahr. Ich betone, KEIN HUNGER, aber eben Gelüste, wo ich mich stark am riemen reissen muss um nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen und NICHT schwach zu werden.
- Bin ehrlich: Ich finds anstrengend das "gesunde" Essen und die reduzierte Auswahl in meinen Alltag einzuplanen. Immer nachdenken über "was kauf ich ein, was mach ich mir für Speisen, welche Zwischenmahlzeit, wieviel Kalorien hatte das jetzt.."
- Auch die Vorbereitung raubt Zeit, dh. ich hätte sonst zB. mehr unter der woche erledigt, also am PC oder für meine maniküre oder pediküre, oder einfach nur Haushalt, aber statt dessen verbringe ich moins und vor allem abens Zeit mit Gemüseschnibbeln, Quark anrühen, Kaffee mit entrahmter Milch machen, Tabletten zurechtlegen und mit viiiiiel Wasser einnehmen. Ja ich weiß, jammere auf hohem Niveau, aber das sind halt die dinge, die MICH nerven, und mir die Zeit für anderes nehmen, die ich vorher hatte.
- Ich mache ja weiter Sport und hab meistens am Tag danach ein schlappes Gefühl sowie mehr Lust auf Kohlenhydrate oder einfach wieder "was richtiges essen" wie zB. Pizza/Nudeln/deftiges..

ABER, hier kommen die ganzen positiven Dinge, die mich absolut weitermachen und durchhalten lassen:


- Allein das Wissen darum, dass ich mich jetzt gesund ernähre, mir alle notwendigen Vitamne zuführe, mit der darmkur meinem Körper was gutes tue, machen mich stolz und geben mir das gute Gewissen und Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein, wenn auch schwer.
- Natürlich fühle ich mich 1000x leichter und beschwingter als vorher mit fetter und süßer Nahrung, das ist mal Fakt. So vital wie in diesen Tagen habe ich mich lange nicht mehr gefühlt.
- Die kleineren Portionen waren am Anfang schwer, jetzt wird es immer einfacher schneller auch mit weniger satt zu sein.
- Kleinigkeiten beim Anziehen alter Klamotten fallen mir auf, zB. dass der Gürtel leichter zugeht, oder die Strumpfhose oder oder, einfach super.
- Meine Haut (war grade in letzter Zeit etwas problematisch weil Neurodermitis) ist viiiiieeeeel besser geworden!!!
- Man wird gezwungen kreativer in der Zubereitung der Speissen zu sein, was ich sehr positiv empfinde.
- Ich hab schon beim Einkaufen spaß, weil ich weiss, dass ich mir die "guten" Sachen hole, und mir einfach Zeit nehme weitere gesunde Produkte zB. in der "Vegan" Abteilung anzuschauen und zu entdecken.
- Das Maßband am Bauch und Hüfte zeigt weniger Umfang und das motiviert unendlich,

UND HIER DAS KURIOSE:


In den Tagen nach Start der Diätphase hab ich mich jeden Morgen mit spannung auf die Waage gestellt, und hatte zunächst in der 1. Woche eine schöne Abnahme von ca. 3 kg, aber dann.... ging NIX mehr!!!! Mist, dachte ich, das darf doch nicht wahr sein, warum quäle ich mich hier ab, hab das Körpergefühl der Abnahme, aber die Waage zeigt immer mal 500gramm weniger und dann wieder 500gramm mehr, aber im grunde bewegt sich nichts runter.

Das wiegen hat mich unheimlich unter Druck gesetzt, immer hatte ich eine Enttäuschung in mir und trug das in mir, was mir die ganze Diät und die Bemühungen verleidet hat und mich zweifeln ließ, ob das bei mir überhaupt anschlägt.

Ich hab dann nachgedacht, was ich wohl falsch gemacht hab, wo ich zuviel Obst oder Fleisch oder eben zuviel gegessen habe, zuwenig getrunken, zu wenig auf dem Klo losgeworden etc. Hab mich daraufhin noch strenger an die Vorgaben gehalten,
und als ich dann den nächsten Morgen wieder auf die Waage steigen wollte und mir soooo sicher war, dass jetzt endlich was abgenommen haben MUSS - war die Waage kaputt!!! :rofl: :rofl: :rofl:

Das Problem ist wohl dass die Waage zuviel Batterie zu schnell frisst und deshalb dann gar nicht mehr funktioniert hat, und ich stand ohne "Strom" da mit Kaputter Waage ohne Anzeige. Saublöd, aber irgendwie auch gut. Hab gedacht: Das ist doch ein Zeichen! Ich soll mich nicht so verrückt machen, LOSLASSEN UND ENTSPANNEN ist die Devise und das war nur der Wink mit dem zaunpfahl, dass ich mich locker machen muss. :Oooooch:

Also, erstmal dachte ich, gleich heute abend ne neue Wage holen, ABER beim näheren Nachdenken kam mir die Eingebung es jetzt erstmal für ein paar Tage so zu lassen, und es ohne durchzuhalten. Der Druck war auf einmal etwas weg, trotzdem hab ich mich weiter an die Vorgaben gehalten und mein Maßband kam zum Einsatz. und siehe da, ich fühle mich besser.

Jetzt hab ich den ersten Tag meines langen Wochenendes, habe mit meinem Freund lecker gefrühstückt (Ei/2 Scheiben Putenbrust/Paprika/Kaffee/Wasser) und bin schön satt und glücklich, und habe schon seit ein paar Tagen ein super Körpergefühl, weil ich SEHE was ich an Hüfte Bauch und am Schenkeln schon abgenommen habe. Das sieht vielleicht kein anderer, aber ich persönlich fühle das und sehe das im Spiegel. Schade ist, dass bei mir immer erstmal am Oberkörper was runtergeht, dh. meine Oberweite schrumpft bei Diäten immer zuerst und die Hüfte bleibt so breit und nimmt erst später ab - etwas nervig, aber nicht schlimm.

Also Freunde: Ich werde mir definitiv am Wochenende eine neue Waage mit schönen Funktionen holen und die 20 Jahre alte Wage von meinem freund in die Tonne kloppen. UND ich versuche mich NICHT ZU STRESSEN wenns mal nicht runtergeht, UND vor allem müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn die neue Waage was komplett anderes als Abnahme zeigen sollte, wehe !!! :motz: :rofl:

OK dann danke ich Euch fürs Interesse, fürs Lesen und seid mit mir gespannt auf das Ergebnis der nächsten Diva, die ich mir ins Haus hole :laola:
Eure Kendra :winke:
Bild

1. DAK: 15.1.2018-1.4.2018
Start mit 106,3 kg
Ende mit 100,8 kg
Gewichtsabnahme binnen 2,5 Monaten = 5.5 kg

Neustart:
2. DAK: ab 10.6.2018
Startgewicht: 100,8 kg
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